Historisches zur Varusschlacht 2 -

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Historisches zur Varusschlacht

Altäre und Opfergruben der Germanen

 

Der Heilige Hain der Germanen, in dem sie auf Altären die römischen Offiziere töteten, lässt sich aus den Angaben in den historischen Texten ebensowenig lokalisieren wie der Ort der drei- oder viertägigen Kämpfe zuvor. Die Schriftquellen liefern nur vage Hinweise, die auf viele Orte zutreffen können. Eine Lokalisierung, der Kampfhandlungen zum Beispiel, kann nur über den archäologischen Nachweis gelingen. Da nicht einmal sicher ist, ob es sich bei den germanischen Altären nicht etwa um natürliche Gegebenheiten oder beispielsweise aus Grassoden errichtete Opferstätten handelte, dürfte sich auch der archäologische Nachweis entsprechend schwierig gestalten, wenn er nicht ganz unmöglich ist.

 

Versuche einer Lokalisierung gab es natürlich immer wieder. Den Ort der Varusschlacht lokalisierte Justus Möser 1780 zum Beispiel im heutigen Osnabrück-Voxtrup. Die dort erhaltenen jungsteinzeitlichen Großsteingräber hielt er für »zwey grosse unversehrte heidnische Altäre«, auf denen laut Tacitus die Germanen ihre römischen Gefangenen töteten.

 


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