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Museumsblog

„Crashkurs Varusschlacht“ - Die Drehtage

24. Mai 2016 | Museumsblog | 2 Kommentare

Der Dreh beginnt!

Nach den vielen Proben, die unsere PEERS in den vergangenen Wochen einstudierten, wurde es an diesem Wochenende ernst. Der große Dreh unseres Film im Projekt »Crashkurs Varusschlacht« begann, der historische Schauplatz wurde zu Drehort und Kulisse für das Filmprojekt. Für dieses Highlight zogen unsere PEERS für ein Wochenende in die Römerzelte und kochten das Essen wie vor 2000 Jahren im Museumspark über dem Lagerfeuer

„Drei, zwei, eins, Action!“

Take um Take, leitete der Regie führende Theaterpädagoge Miguel Lugasi die Szenen für unsere Schauspieler ein Das hieß für alle Beteiligten vor und hinter der Kamera: Volle Konzentration! Medienpädagoge Henning Lichtenberg richtete für jede Szene das Setting ein. Unterstützt wurde er dabei von unseren PEER-Teamern Cedric an der Kamera und Ole am Ton. Zusammen, stellten sie die Kameras, regulierten die Tonlautstärke am Set und achteten darauf, dass in jeder Szene perfekte Lichtverhältnisse herrschten. Ebenso wählten sie die Drehorte aus – selbst wenn dafür Besucherwege im Museumspark zum Teil zeitweise gesperrt werden mussten. Gleich am ersten Drehtag konnten unsere PEERS einige schaulustige Museumsbesucher und staunende Beobachter am Set begrüßen.

Doch auch hinter der Kamera wurde auf Hochtouren gearbeitet, vor allem in der Requisite und Maske, damit vor der Kamera alles perfekt saß! Die für jede Szene notwendigen Kostümproben waren aufwendig – nicht nur hohe Schuhe, Sonnenbrillen und Gummistiefel wurden gebraucht! Einige Schauspieler schlüpften gleich in mehrere Rollen und mussten in den Drehpausen zwischen den Takes schnell das Kostüm wechseln. Unseren PEERS Birte und Cäcilia wurden die Haare gestylt und frisches Make-Up aufgelegt, Jan schlüpfte ins römische Kettenhemd und Cedric in das germanische Gewand. 

Szene um Szene

Aufritt unserer PEER-Teamerin Cäcilia! Vor laufender Kamera musste jede Szene einmal perfekt sein. Dabei wurden noch letzte Kleinigkeiten besprochen, die Szenen um neue Aspekte ergänzt oder Texte kurzfristig geändert. Es herrschte eine konzentrierte und kreative Atmosphäre. „Drei, zwei, eins, Action!“ Miguel Lugasi spornte in jeder Szene zu Höchstleistungen an. Jedes Take wurde bis zur Perfektion wiederholt. Dabei stellte sich heraus, dass nicht unbedingt die langen Texte schwierig waren, sondern eher die kurzen. Dort die richtige Betonung zu finden, führte schon mal zu kleinsten Schwierigkeiten. Nach dem Cäcilia die erste Szene erfolgreich gemeistert hat, sank sie erleichtert in die Arme ihrer Kollegin Birte!

Nach insgesamt drei langen Drehtagen waren alle Szenen im Kasten. Beim Schnitt und in der Post-Produktion werden unsere PEERS in den nächsten Wochen dann den endgültigen Film zusammenstellen. Im Juni folgt dann die große Filmpremiere in der Thomas-Morus-Schule. Die Vorfreude darauf ist nach diesem tollen Wochenende groß!


Jannik,  16 Jahre

Mir machen vor allem die Proben und die Vorbereitungen zum Drehtermin Spaß. Da geht es vor allem um die Schauspielerei, angefangen bei kleinen Übungen bis hin zum Spielen von ganzen Szenen! Von den Objekten im Museum sind mir vor allem die Münzen in Erinnerung geblieben, da wir diese bei unserem Besuch bei der Restauratorin nochmal durch ein Mikroskop genauer anschauen konnten.

Jan, 15 Jahre

Am besten bei dem Projekt »Crashkurs Varusschlacht« ist auf jeden Fall das Schauspielern.  Ich mag es total mit meiner Mimik und Stimme zu arbeiten und so völlig in eine bestimmte Rolle zu schlüpfen. Ich finde auch, dass die Maske das spannendste Ausstellungsstück ist. Sie ist nicht nur das wichtigste Objekt im Museum, sondern sieht auch genial aus!

Serdar, 14 Jahre

Am besten gefällt mir hier das Drehen. Wir haben viel Arbeit in die Proben und Ausarbeitung gesteckt, dass es cool ist, beim Dreh alles umsetzen zu können. Außerdem ist das unser Ergebnis des Projektes, auf das wir alle hinarbeiten. Am meisten mag ich in der Ausstellung die Maske, da sie ein Beweis dafür ist, dass die Varusschlacht hier stattgefunden hat und sie ein besonderes Objekt, das man nur selten findet.

Birte, 15 Jahre

Ich lerne hier so viel Neues – das macht am meisten Spaß! Das Thema »Varusschlacht« ist total interessant und spannend. Außerdem sind die Treffen in der Gruppe immer sehr lustig, so dass wir auch untereinander viel Spaß haben und lachen. Aus der Ausstellung sind mir die Knochengrube, die Maske und das Modell der Legionäre auf dem Marsch in Erinnerung geblieben!

Jonas, 14 Jahre

Ich mache bei dem Projekt »Crashkurs Varusschlacht« mit, weil ich gerne Kurzfilme drehen möchte. Die Arbeit mit der Kamera macht mir am Meisten Spaß! Außerdem finde ich die Ausrüstung der Legionäre sehr spannend. Die Schilde der Römer waren nicht nur sehr schön verziert, sondern wehrten in der Schlacht die Schläge des Gegners ab und konnten damit Leben retten.

Cäcilia, 15 Jahre

Am meisten gefällt mir das Entwickeln des Films. Das Theater-Training bringt immer richtig lustige Momente. Die Spiele und die Zusammenarbeit mit den anderen Kindern ist toll. Mein Lieblingsobjekt ist die Maske. Besondern aufgefallen sind mir auch die Zitate der antiken Autoren in der Ausstellung, denn sie bringen einen Bezug zur Umgebung.


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2 Kommentare

26. Mai 2016 | Team Kalkriese

Wir auch :-)

26. Mai 2016 | Merle

Varusclip

Ich finde das richtig cool wie ihr den Film dreht. Ich freue mich auch schon voll auf den FILM!