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Drehstart beim Projekt „Crashkurs Varusschlacht“

12. May 2017 | Museumsblog | 1 comments

Drehstart beim Projekt „Crashkurs Varusschlacht“

Am vergangenen Wochenende war es dann endlich soweit – der Dreh stand an. An zwei Tagen wurde von morgens bis abends geschauspielert, gefilmt und geprobt bis am Sonntagabend tatsächlich alles fertig war. Wir geben einen kleinen Einblick wie unser Wochenende am Museum gelaufen ist:

Nachdem die Schüler mit dem Shuttlebus am Museum abgesetzt wurden ging es erstmal ans Einrichten. Das Kindermuseum diente uns als Garderobe, Pausenraum und Maske. Während die Hauptdarsteller nach der Ankunft erstmal noch in Ruhe ihre Dialoge durchgehen konnten, wurden die Nebenrollen von den Johannitern geschminkt. Danach waren die Schüler kaum wiederzuerkennen!
Henning (Kamera) und Miguel (Regie) machten sich währenddessen auf die Suche nach dem perfekten Drehplatz. Zum Glück war uns der Wettergott wohlgesonnen und wir hatten super Wetter. Daher fand sich schnell ein Platz im Park, der perfekt für die ersten Szenen geeignet war. Nur noch schnell die Nebelmaschine aufgebaut und der Dreh konnte losgehen. Die Schüler hatten ihre Rollen so verinnerlicht, dass wir perfekt im Zeitplan in die Kuchenpause gehen konnten. Die wurde bei bestem Wetter in der Sonne oder mit Kuchen und Gameboy im Kindermuseum verbracht bis alle wieder gestärkt in die nächsten Szenen starten konnten. Gedreht wurde bis spät in den Abend hinein. Anschließend saßen wir alle noch gemütlich zusammen und haben den ersten Drehtag ausklingen lassen bis erschöpft und zufrieden die Schlafquartiere in den Konferenzräumen bezogen wurden.

Der Sonntag startete nach einer kurzen Nacht mit einem gemeinsamen Frühstück. Die verschlafene Ruhe wurde genutzt um den Tagesplan zu besprechen. Heute stand der Dreh in der Ausstellung auf dem Plan und die Hauptdarsteller mussten ihr Schauspieltalent unter Beweis stellen. Das viele Proben hat sich gelohnt, die Schüler waren super und die Szenen schnell im Kasten. Am späten Nachmittag war alles fertig gedreht, die Regie zufrieden und das Wochenende nach dem gemeinsamen Chaos beseitigen auch schon wieder vorbei.

Es hat allen jede Menge Spaß gemacht und wir freuen uns sehr wie der fertige Film am Ende aussehen wird. Die nächsten Wochen geht es ans Schneiden bis Mitte Juni das fertige Ergebnis gezeigt wird. Da enthüllen wir dann auch endlich worum es eigentlich geht, wer welche Rolle bekommen hat, welche Drehorte am Museum ihr wiedererkennt und wie die ganze Story entwickelt wurde. Bis dahin heißt es noch ein bisschen weiter gespannt sein…

Vielen Dank noch einmal an Die Johanniter fürs Schminken, an Ute für das leckere Essen und die geduldigen Besucher!

von Anna-Lena Godthusen


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1 comments

30. June 2017 | Jan Alexander Bruske

Kann man sich den Film ansehen?

Wird es den Film auch zum Kauf/als kostenlosen Download/als html geben?