2000 Jahre Varusschlacht – Veranstaltungen in Museum und Park Kalkriese -

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2000 Jahre Varusschlacht – ein Rückblick

 

Römer und Germanen auf dem Schlachtfeld

 

Roemertage-2009Im Juni 2009 wurde am Originalschauplatz des antiken Geschehens der Varusschlacht die Zeit zurückgedreht. Rund 400 Römer- und Germanendarsteller, mehr als je zuvor, schlugen ihre Zelte im Museumspark Kalkriese auf und campierten vier Tage wie zu Zeiten des römischen Kaisers Augustus. Über 26.000 Besucher nutzten diese einzigartige Gelegenheit und erlebten während der Römer und Germanentage, wie sich das Leben vor 2000 Jahren angefühlt haben mag. Ein Rundgang durch das Römer- und Germanenlager hielt vielseitige Angebote und Programme bereit. Und auch auf dem belebten Marktplatz, dem Bereich der Händler, konnten Besucher hören, riechen und schmecken, wie Römer und Germanen möglicherweise in der Antike gelebt haben. Höhepunkt der Römer- und Germanentage bildeten die Szenen einer Schlacht. Mit vollem Körpereinsatz gaben die Römer- und Germanendarsteller die Schlachtszenen wieder und zogen Jung und Alt mit ihrer Darbietung in den Bann.

 

Rappende Römer … groovende Germanen

 

Musical-10500 Kinder aus 18 Schulen des Osnabrücker Landes haben das Kinder-Musical »Kleiner Germane in Rom« zu einem unvergesslichen Ereignis in Museum und Park Kalkriese geformt. Die Geschichte rund um den jungen Cherusker Arminius und seine spannenden Abenteuer wurden mit viel Fantasie und anhand des überlieferten Wissens musikalisch in Szene gesetzt. Durch die stimmungsvolle Gesamtinszenierung aus Musik, Tanz und Theater hat das Bad Essener Komponistenehepaar Thekla und Lutz Schäfer den Alltag der jungen Germanen und Römer für Kinder erfahrbar gemacht. Monatelang trugen viele Helfer und Mitwirkende dazu bei, den »Kleinen Germanen in Rom« zu einem einzigartigen Event werden zu lassen. Die ausverkauften Veranstaltungen waren ein voller Erfolg und bereicherten die Musikwochen in Museum und Park Kalkriese.

 

Klassik in Kalkriese

 

HermannMeetsHaendelIm Juni 2009 ging es in Museum und Park Kalkriese klassisch zu. Hochkarätige Musikveranstaltungen mit internationalem Charakter wurden unter freiem Himmel aufgeführt. »Der Tribun« von Mauricio Kagel verfremdete und demolierte den Marschcharakter der Musik und brachte ihn musikalisch gekonnt aus dem Tritt. Herbert Feuerstein wandelte mit »Hermann meets Händel« auf den Spuren barocker Opernstücke und begeisterte das Publikum. Das Oratorium »Arminius« von Max Bruch, dargeboten von der Rheinischen Kantorei und dem Göttinger Symphonie Orchester, dirigiert von Hermann Max, machte hörbar, wie zu Zeiten Kaiser Wilhelms II. und Theodor Mommsens die in Noten gefasste Heldenverehrung klang. Durch die besondere Atmosphäre des antiken Schlachtfelds in Kalkriese nahmen diese musikalischen Höhepunkte ihre Hörer mit in diese Vergangenheit.

 


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